01.10.06
Akku-Rückruf: Brandgefahr bei IBM/Lenovo
Dell, Apple, Panasonic und Toshiba haben schon mehrere Millionen Notebooks zurückgerufen, weil die Akkus überhitzen oder sogar explodieren können. Und jetzt hat es die nächsten Hersteller erwischt: Lenovo und IBM.
Wieder einmal sind es die Akkus. Sie können so heiß werden, dass der Laptop in Flammen aufgeht oder explodiert. Betroffen sind so genannte ThinkPads der Serien T, R und X. Die Rechner wurden seit Februar 2005 von Lenovo und IBM verkauft.
Auf den Webseiten der Hersteller können Sie anhand einer Liste nachsehen, ob auch ihr Akku zurückgerufen werden muss. Bis dahin empfehlen wir, den Akku aus dem Gerät zu nehmen und den Laptop nur noch an der Steckdose zu betreiben.
Inzwischen haben auch Toshiba, Dell und Fujitsu weitere Laptop-Akkus zurück gerufen. Bei Toshiba sind es 830.000 Akkus der Modelle Dynabook, Qosmio, Satellite Portege und Tecraet. Bei Fujitsu geht es nach eigenen Angaben um insgesamt 19 Modellreihen. Eine Gesamtzahl der betroffenen Akkus wollte das Unternehmen nicht nennen. Der weltgrößte Computerhersteller Dell rief weitere 100.000 Akkus zurück. Weltweit sind insgesamt mindestens sieben Millionen Akkus betroffen.
Ist Ihr Lenovo/IBM-Akku betroffen?
www.lenovo.com/batteryprogram
engl. Pressemeldung Sony: www.sony.net/SonyInfo/News/Press
Quelle: Lenovo/IBM, Sony, BR3, eigene Recherchen