05.12.09
Virtuell gegen Spinnenphobie und Flugangst
In einem bundesweit einzigartigen Projekt versuchen Forscher, Menschen von ihrem Phobien zu befreien. Die Patienten begegnen dabei dem Objekt ihrer Ängste jedoch nicht real, sondern verkabelt und Spezialbrille in einer virtuellen Welt.
An der Wand sitzt eine dicke, schwarze Spinne. Selbst aus der Entfernung sind die Haare an ihrem Körper deutlich zu erkennen. Kann es sein, dass der Raum allmählich enger wird? Plötzlich scheint die Spinne ganz nah, sie ist ungefähr faustgroß. Acht lange, dünne Beine bewegen sich immer schneller um sie herum. Das Herz rast, die Hände zittern, alles wird schwarz.
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Quelle: Netzeitung.de